Unser eigenes Fleckchen Erde, unsere Freiheit – welche Form sie auch annehmen mag – finden oder erschaffen und genießen wir nur, wenn wir unseren Platz auch in uns gefunden bzw. eingenommen haben. Wie innen so außen.
Ich glaube, im Kern ist dieser Platz unser Leben lang unveränderlich, eher unsere Aufgabe oder gar Berufung. Nimmt allerdings je nach Lebensphase andere Formen an, findet anders Ausdruck. So, wie wir uns verändern und so, wie sich unser Umfeld, die Weld verändert. Uns dieser Wechselwirkung und gegenseitigen Bedingung bewusst zu sein, hilft ungemein, wie ich finde.
Eine wundervolle Erinnerung oder auch Anker sind da bspw. die Jahreszeiten und wie sich die Natur um uns verändert und was das mit uns macht.
Denn wie können wir uns befreien, wenn wir uns dem status quo nicht stellen, sprich, das, was uns beschränkt und klein hält oder was wir dahingehend auch unbewusst selbst tun, ignorieren? Unsere Beschränkungen und Fesseln erkennen und dann Wege finden, sie zu zerstören und uns zu befreien.

Oh und daß Freiheit mit Verantwortung Hand in Hand geht, ist auch nicht zu vergessen. Doch ich denke, daß es diese Art Verantwortung ist, die wir offener annehmen.

(Eigene Grenzen und Beschränkungen, die wir aus Sicherheit und Schutz heraus aufrechterhalten, sind ein anderes Thema.)

Wenn das nicht DIE Hecke für mein Kleingartenraunzel ist. Zumindest auf den ersten Blick und Gedanken. Denn wer erinnert sich schon gern an alte Fesseln?
So viele Details gibt’s in der kurzen Geschichte nicht (kommt, kommt), doch die Hecken meines KGR sind sicherlich zu gutem Teil ihrem natürlich Wuchs überlassen.